Warum Sonnenstrom?

Die Vorteile

  • Sonnenenergie ist für jeden nahezu überall verfügbar und kostenfrei. Da die Sonne niemandem gehört, kann es auch keine kriegerischen Auseinandersetzungen darum geben.
  • Sonnenenergie bietet in Gegenden mit schlechter elektrischer Versorgung eine hohe Versorgungssicherheit.
  • Während der Nutzung der Sonnenenergie müssen keine fossilen Brennstoffe verbrannt werden. Es entstehen keine klimaschädigenden Gase.
  • Photovoltaik ist eine leicht beherrschbare, verlässliche und wartungsarme Technik mit langen Nutzungszeiten. Hersteller von Photovoltaikmodulen geben eine Leistungsgarantie von mindestens 20 Jahren. Lediglich die Wechselrichter haben aufgrund der empfindlichen Leistungselektronik eine geringere Lebensdauer. Es werden kaum giftige Stoffe verarbeitet, ein Recycling der Anlagenkomponenten ist sehr leicht möglich.
  • Die Energie zur Herstellung einer Photovoltaikanlage liegt im Bereich zwischen 1,5 und 4 Jahren (sogenannte energetische Rücklaufzeit). Ab dann liefert die Anlage Energie zum Nulltarif.
  • In vielen Fällen ist die Anwendung der photovoltaischen Stromerzeugung bereits heute kostengünstiger als herkömmliche Technik : überall da, wo Versorgungsleitungen zu aufwändig und zu teuer wären.
  • Im Zuge der fortschreitenden Massenanwendung der Sonnenenergienutzung werden Solarzellen immer effizienter, die Herstellungskosten geringer und somit finanziell attraktiver.
  • Deutschland hat sich im Bereich der Entwicklung von Technologien in der regenerativen Stromerzeugung weltweit eine Spitzenposition gesichert. Die BRD ist zweitgrößter Absatzmarkt für Photovoltaik. Handwerk und der beteiligte Dienstleistungssektor profitieren entsprechend. Dies sichert längerfristig Arbeitsplätze.
  • Photovoltaik bietet die Chance, die umweltschonende Stromerzeugung selbst in die Hand zu nehmen : auf dem eigenen Dach und als Beteiligung an Gemeinschaftsanlagen. Übrigens auch durch die Wahl eines Stromversorgers, der in neue photovoltaische Anlagen investiert.

Die Nachteile

  • Die Nutzung der Sonnenenergie ist abhängig von der solaren Einstrahlung vor Ort. Wo immer möglich sollte eine Fotovoltaikanlage an das allgemeine Stromnetz angeschlossen werden, denn Batterien für eine Zwischenspeicherung sind teuer und enthalten häufig auch giftige Materialien, die aufwändig entsorgt werden müssen.
  • Photovoltaikanlagen sind, auch wenn die Kosten stetig sinken, noch relativ teuer. Diese Kosten spielen sich durch die Einspeisevergütung meist erst jenseits von 10 Jahren wieder ein. Dennoch gilt: Unter den derzeitigen Förderungsbedingungen kann sich jeder Normalverdiener eine Photovoltaikanlage leisten - und auf 20 Jahre gerechnet - sogar Gewinne erwirtschaften. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bankengruppe, www.kfw.de) vergibt zinsgünstige Kredite, die man mit der Einspeisevergütung aus solar erzeugtem Strom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz wieder zurückzahlen kann. Neu kann nach diesem Gesetz seit 2009 auch selbst genutzter Solarstrom vergütet werden. Gleichzeitig können Kosten für nicht vom Stromversorger bezogenem Strom eingespart werden.
  • Auch bei intensiven Anstrengungen kann eine nachhaltige, risikoarme und versorgungssichere Stromversorgung nicht allein durch Photovoltaik bewältigt werden. Solare Stromerzeugung kann nur ein Puzzleteil sein in einem Energiemix aus Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, Biomasse und effizient genutzten fossilen Energieträgern. Bei allen Vorteilen von regenerativer Stromerzeugung darf eines nicht vergessen werden: Die nachhaltigste Energie ist eingesparte Energie ...

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