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Gesamtschule: Umgestaltung des Innenhofes geht voran

Meldung vom
Schulleiter Alfred Himpeler, Jutta Kluge, Bürgermeisterin Nicole Berka, Daniel Meyer, Stefan Franken (v.l.)

Im Januar dieses Jahres begannen die Arbeiten zur Umgestaltung des Innenhofes der Gesamtschule und sind – trotz längerer witterungsbedingter Unterbrechung im Frühjahr – inzwischen gut vorangekommen. Es entstehen dort Aufenthalts- und Terrassenflächen für die Schülerinnen und Schüler, die auch als „grünes Klassenzimmer“ genutzt werden können. Viele Sitzmöglichkeiten und Grünzonen umrahmt von Pflanzbeeten, bieten künftig Gelegenheit für kurze Erholungspausen. Die Terrassenbereiche werden außerdem mit einer entsprechenden Beleuchtung versehen, so dass diese auch unabhängig von Tages- oder Jahreszeit genutzt werden können.

Die Gestaltungsideen wurden gemeinsam mit den Schüler*innen gesammelt und vom beauftragten Planungsbüro Hellmann sowie der Planungsgruppe Grüner Winkel, beide aus Nümbrecht, planerisch dargestellt. Gewünscht hatten sich die Schüler*innen ursprünglich auch einen Teich oder ein Wasserbecken. Die Herstellung einer Wasserfläche hätte die Bauzeit jedoch deutlich verlängert und die Kosten entsprechend verteuert. Nicht zuletzt stellen Wasserelemente auch immer eine Gefahrenquelle dar und müssen aufwendig gesichert werden. Übereinstimmend wurde daher entschieden, auf die Wasserfläche zu verzichten.  

Bürgermeisterin Nicole Berka, Schulleiter Alfred Himpeler sowie die projektbegleitenden Mitarbeiter*innen der Verwaltung überzeugten sich am 08.06.2021 persönlich vom Baufortschritt und freuen sich auf die baldige Fertigstellung, die für Mitte August terminiert ist. Unter anderem verantwortlich für die bauliche Abwicklung des Projektes sind Amtsleiter Stefan Franken vom Familienamt, Tiefbauingenieurin Jutta Kluge und Interims-Projektmanager Daniel Meyer. Sie alle engagieren sich mit großer Eigenverantwortung für das Projekt und kümmern sich um ein gutes Miteinander aller Beteiligten, das für ein gutes Gelingen dieser herausfordernden Projekte unabdingbar ist.   

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rd. 305.000 €. Davon werden 70 % (ca. 214.000 €) über die Städtebauförderung finanziert. Die Städtebaufördermittel kommen von Bund und Land. Ohne diese Fördermittel wäre die Realisierung der Maßnahme für die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid nicht möglich gewesen.  

Weitere Maßnahmen geplant:

In den kommenden Jahren sollen in Neunkirchen-Seelscheid weitere Projekte und Maßnahmen in den Ortskernen umgesetzt werden. Diese sind im sogenannten integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (kurz ISEK) dargestellt. Das ISEK ist Grundlage und Voraussetzung für die Beantragung von Städtebaufördermitteln. Die im Konzept dargestellten Maßnahmen sind in Dialogprozessen mit der Bürgerschaft erarbeitet worden und basieren auf einer übergreifenden Betrachtung aller relevanten Handlungsfelder. 

Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus dem ISEK sollen durch weitere Fördermittel ermöglicht werden. Die Gemeinde ist diesbezüglich bereits auf einem guten Weg, denn die Fördermittel für die nächsten Projekte sind bereits bewilligt:  

·         Neubau eines Selbstlernzentrums an der Gesamtschule

(Fördermittel sind bereits bewilligt, Baubeginn in 2021, Bauzeit ca. 10 – 12 Monate)

·         Umgestaltung des großen Schulhofes der Gesamtschule zur Multifunktionsfläche

(Fördermittel sind bereits bewilligt, Baubeginn in Abhängigkeit von Fertigstellung Selbstlernzentrum).

·         Neubau Einfachsporthalle in Neunkirchen

(Fördermittel sind bereits bewilligt, Baubeginn Anfang 2022)

·         Umgestaltung Schulhof der Ritter-Göttscheid-Grundschule

(Förderantrag wird gestellt, Maßnahmenbeginn in 2022 geplant).