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Schottergärten sind Privatsache? – NEIN!

Meldung vom

Schottergärten, schlimmstenfalls mit Folie unter der Schotterfläche, sind schlecht für das lokale Klima und sorgen im Sommer für einen Temperaturanstieg auf ganzen Straßenzügen. Durch die Wärmespeicherung in den Steinen glühen diese abends und nachts lange nach und verhindern eine Abkühlung. Eine Regenwasserversickerung ist bei derartig versiegelten Flächen nicht mehr möglich, der ökologische Haushalt in der Kommune gerät nach und nach durcheinander.

Bepflanzte Vorgärten sind wichtig, weil…

  • jeder Quadratmeter zur grünen Infrastruktur in der Kommune beiträgt.
  • nur unversiegelte Flächen Wasser aufnehmen und speichern und so die Kanalisation entlasten.
  • sich bepflanzte Flächen im Unterschied zu Schotterflächen nicht so stark aufheizen, einen notwendigen Ausgleich zur Bebauung schaffen und dazu beitragen, in Hitzeperioden die Atmosphäre in den Siedlungen zu verbessern.
  • Pflanzen den Schall schlucken und durch den Lärmminderungseffekt erreichen, die Wohnquartiere leiser zu machen.
  • jeder Garten Lebensräume für Vögel und Insekten schafft.

Dennoch hält sich nach wie vor das Missverständnis, dass Schottergärten eine kostengünstige und pflegearme Art der Vorgartengestaltung sind. 

Mit dem Flyer „Bunte Gärten statt grauem Schotter – wie Pflanzen unsere Gärten bereichern“

und der Broschüre „Grüne Gartenvielfalt – jeder Quadratmeter zählt“ werden die Alternativen zur (Vor-)Gartengestaltung aufzeigt.

Quelle: Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V. in

Kooperation mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.)

https://www.nabu-shop.de/bunte-garten-statt-grauem-schotter

https://www.galabau-bw.de/gruene-gartenvielfalt-jeder-quadratmeter-zaehlt.pdfx