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Rückschnitt von Gehölzen

Meldung vom

Verkehrssicherheit auf Straßen und Bürgersteigen muss gewährleistet sein

Der heimischen Tierwelt zuliebe haben Hecken und Gebüsche vom 1. März bis zum
30. September Schonzeit, da sie Nist- und Brutplätze sind und als Zufluchtsstätte dienen. Wer seine Hecke stark zurückschneiden möchte, sollte deswegen in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar tätig werden.

Ungeachtet der Schonzeit gilt: Wachsen Zweige und Blattwerk in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hinein oder ist die Sicht in den Straßenraum an Ein- und Ausfahrten beeinträchtigt, muss der Grundstückseigentümer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen. 

Jeder Eigentümer eines Grundstückes sollte daher eigenverantwortlich seine Hecke, Sträucher oder auch Bäume überprüfen und – falls nötig –zurückschneiden. Der Austrieb einer Hecke, die in einen Gehweg oder eine Straße hineinragt und im Einzelfall eine Gefahr für Passanten oder Fahrzeuge aller Art darstellen könnte, muss zurückgeschnitten werden. Bei Astüberhängen sind dabei die folgenden rechtlichen Regelungen zu beachten:

  • auf Geh- und Radwegen ist eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,50 m einzuhalten.
  • für den Kfz-Verkehr muss die lichte Höhe mindestens 4,50 m betragen.

Werden die genannten Vorgaben nicht beachtet, obliegt es der Gemeinde, den erforderlichen Rückschnitt zu veranlassen. Hierbei entstehende Kosten werden dem Grundstückseigentümer auferlegt.