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Anti-Littering-Kampagne wird erstmals kreisweit veranstaltet

Meldung vom

RSAG und Umweltberater der Kommunen erhoffen sich große Beteiligung 

Wir finden ihn immer da, wo er überhaupt nicht hingehört: Müll am Straßenrand,

insbesondere an vielen Autobahnausfahrten, auf Parkplätzen, neben Bäumem im Gras oder am Flussufer und auch mitten in der Stadt. Unübersehbar liegen Ver-packungsabfälle herum, mit Müll gefüllte Plastitüten und –säcke, aber auch Autoreifen und Elektrogeräte. Wir sprechen dann von Littering, der Vermüllung unser Landschaft und Städte durch mutwillig und achtlos weggeworfene Abfälle.Ein allgegenwärtiges, länderübergreifendes Problem.

In Europa wurde vor einigen Jahren die Kampagne „Let‘s clean up Europe“ zum

AntiLittering und zur Stadtsauberkeit gestartet. Mit zentralen Säuberungs- und Aufräumaktionen Anfang Mai sollen Behörden, Unternehmen, Schulen, Kinder-gärtern und viele freiwillge Gruppierungen motiviert werden, sich für saubere Städte und Kreise, Wasserflächen und Wälder einzusetzen.

Auch im Rhein-Sieg-Kreis soll es in diesem Jahr erstmals eine kreisweite

gemeinsame Aufräumaktionen unter dem einheitlichen Slogan „Wir räumen den Kreis auf“ geben. Aus Rücksicht auf die Brut- und Blütezeit der verschiedener Tier- und Pflanzenarten aber nicht im Mai, sondern bereits vom 10. bis 19. März. Mitmachen kann jeder an dieser großen Gemeinschaftsaktion. Ob alleine oder am besten in kleinen oder größeren Gruppen, jeder kann sein Engagement und seinen Beitrag für ein sauberes Stadtbild und eine mülfreie Landschaft leisten.

Die Idee und die daraus entstandene Initiative zur flächendeckenden, einheitlichen

Aufräumaktion hat die RSAG zusammen mit den Umweltberatern der Städte und Gemeinden des Kreises entwickelt. Verschiedene Plakatmotive machen in den nächsten Wochen in den Kommunen auf die Vermüllung unseres Lebensraumes aufmerksam.  

Mit dem Ausrufen und der Durchführung dieser zentralen Woche im März, die nach dem Wunsch der Initiatoren jährlich fest im Kalender stehen sollte, soll vor allem die Aufmerksamkeit der Bevölkerung noch stärker auf das Problem der wilden Müllablagerung gelenkt werden. Illegal am Straßenrand, an Bächen und im Wald entsorgter Müll schlug im Jahr 2014 mit rund 700.000 Euro zu Buche. Geld, das jeder Bürger über seine Abfallgebühren bezahlt. Hinzu kommen weitere 1,5 Millionen Euro für die Leerung der Straßenpapierkörbe, wobei auch hier im Umfeld immer wieder Verschmutzungen festgestellt werden. 

Schon seit Jahren engagieren sich viele Vereine, Schulen, Dorfgemeinschaften und viele weitere freiwillige Helfer, um den Müll von der Straße oder aus dem Wald zu bekommen. Die jeweiligen Städte und Gemeinden koordinieren diese Aktionen meistens über ihre Bauhöfe, die tatsächliche Durchführung wird von den verschiedenen Teilnehmergruppen geleistet. Diese, über das gesamte Frühjahr verteilten Aktionen, soll es auch zukünftig geben, denn sie sind auch als persönlicher Beitrag zum Erhalt unserer Lebensqualität im Kreis wichtig. 

Wer bei dieser Aufräumwoche mit einer eigenen Säuberungsaktion und größeren Gruppe mitmachen möchte, sollte seine Aktivitäten am besten vorher seiner jeweiligen Kommune mitteilen. Außerdem kann er seinen Beitrag auf der Internet-seite letscleanup-europe.de eintragen. Selbstverständlich können auch Aktionen, die außerhalb dieses Zeitraumes stattfinden, auf dieser Seite eingetragen werden.

Redaktion: Joachim Schölzel
Pressesprecher
Geschäftsbereichsleiter Unternehmenskommunikation
RSAG AöR
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