ISEK-Strategiepapier zur Gemeindeentwicklung beschlossen

Grundförderung und Startermaßnahme sind beantragt

Am 29.01.2019 beschloss der Gemeinderat das sogenannte Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (kurz ISEK) für Neunkirchen-Seelscheid und gab damit das Startzeichen für eine Vielzahl von Entwicklungsmaßnahmen in der Gemeinde.

In der ISEK-Strategieplanung ist festgelegt, welche Projekte in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Hervorgegangen sind die Projektvorschläge aus einem breit angelegten Bürgerdialog in den Jahren 2017/2018. Aus den vielen Ideen und Vorschlägen der Bürgerschaft wurden die Maßnahmen abgeleitet, die nun in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Eine verbindliche Reihenfolge der Maßnahmen ist nicht festgelegt. Über die Umsetzung wird der Gemeinderat individuell entscheiden.

Die geplanten Vorhaben dienen insgesamt der Weiterentwicklung der Gemeinde. Dabei geht es nicht nur um bauliche Projekte, sondern auch um gestalterische Maßnahmen die allgemein zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort beitragen und die individuellen Stärken von Neunkirchen-Seelscheid wieder deutlicher zum Ausdruck bringen sollen.

Das ISEK ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahre ausgelegt. In dieser Zeit sollen Investitionen von insgesamt rd. 21 Mio. € getätigt werden, die vom Land mit 70 % bezuschusst werden. Um Zugriff auf die Städtebaufördermittel zu erhalten, ist zunächst ein genehmigter Grundförderantrag zum ISEK Voraussetzung. Dieser wurde bereits von der Gemeinde bei der Bezirksregierung Köln gestellt.

Parallel dazu hat die Verwaltung einen Förderantrag für das erste Projekt, die sogenannte Startermaßnahme, gestellt. Geplant ist die Umgestaltung des Schulhofes an der Gesamtschule. Sobald der Grundförderantrag sowie der Förderantrag für die Startermaßnahme positiv beschieden sind, kann die detaillierte Projektplanung beginnen.

Das ISEK-Gesamtkonzept steht hier zum Download bereit.