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Fortschritte am Schulcampus Neunkirchen-Seelscheid – Bauarbeiten im Zeitplan

Die Bauarbeiten am Schulcampus Neunkirchen-Seelscheid machen deutliche Fortschritte. Insbesondere die Maßnahmen am Grundschulhof verlaufen planmäßig und liegen im vorgesehenen Zeitrahmen.
Ziel der laufenden Arbeiten ist es, den Großteil der Umgestaltungsmaßnahmen bis zum Frühlingsfest am 3. Mai abzuschließen, um den Bürgerinnen und Bürgern die Entwicklungen vor Ort näherzubringen.
Ein sichtbarer Meilenstein ist erreicht: Mit der Aufstellung der neuen Spielgeräte wird begonnen, wodurch der Schulhof zunehmend Gestalt annimmt. Auch infrastrukturell wurden wichtige Fortschritte erzielt. Die reguläre Zuwegung, einschließlich der Feuerwehrzufahrt, ist wiederhergestellt, und die taktilen Elemente für eine barrierefreie Nutzung sind bereits eingebaut.
Beim geplanten Multifunktionsfeld kommt es aufgrund von Lieferengpässen zu Verzögerungen. Die vorbereitenden Arbeiten laufen jedoch bereits, sodass die Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Aufenthaltsqualität: Neue Bäume zur Beschattung des Geländes sollen ab Kalenderwoche 17 gepflanzt werden.
Parallel dazu ist der Abriss der alten Turnhalle weitgehend abgeschlossen. Viele der Bauarbeiten konnten erfolgreich während der Osterferien durchgeführt werden, wodurch Beeinträchtigungen des laufenden Schulbetriebs auf ein Minimum reduziert wurden.
Die vollständige Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Juli 2026 vorgesehen. Bis dahin sollen alle noch ausstehenden Maßnahmen umgesetzt werden, um den Schulcampus Neunkirchen-Seelscheid nachhaltig aufzuwerten.
Die Neugestaltung des Schulcampus ist eingebettet in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. Das ISEK bildet den strategischen Rahmen für eine gesamtheitliche und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und bündelt Maßnahmen aus den Bereichen Städtebau, Infrastruktur, Soziales und Umwelt. Als zentrales Planungsinstrument ermöglicht es der Gemeinde, Fördermittel der Städtebauförderung von Bund und Land gezielt einzusetzen und Investitionen langfristig zu koordinieren. Der Schulcampus stellt dabei ein Leuchtturmprojekt dar, das exemplarisch zeigt, wie öffentliche Räume im Sinne aller Generationen, von Kindern über Familien bis hin zu älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, aufgewertet werden können.