Mit „Art & Bike“ stehen Radfahrenden im Bergischen ab sofort vier Routen zur Verfügung, die Kunst im öffentlichen Raum und Radfahren miteinander verbinden. Nachdem Ende August die erste Route offiziell eröffnet wurde, sind nun auch die drei weiteren Touren fertiggestellt.
Die vier Routen führen auf insgesamt rund 147 Kilometern an 87 Kunstwerken vorbei. Alle Strecken sind auf der Website der Tourismusorganisation Das Bergische (www.dasbergische.de/art-bike) mit Informationen zu den Kunstwerken und digitalen Streckendaten abrufbar.
„Mit ‚Art & Bike‘ bauen wir unser touristisches Radangebot weiter aus und schaffen zusätzliche Anreize, die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden. Die unterschiedlichen Strecken zeigen, wie vielfältig das Bergische für Radbegeisterte ist, und laden die Menschen aus der Region sowie Gäste dazu ein, das Bergische aus neuen Perspektiven kennenzulernen“, sagt Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von Das Bergische.
Vier Routen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die vier „Art & Bike“-Routen führen durch verschiedene Teile des Bergischen und bieten die Möglichkeit, Kunst und Landschaft mit dem Fahrrad zu entdecken.
Die bereits Ende August eröffnete Route von Marienheide nach Burscheid verläuft über rund 40 Kilometer und führt an 39 Kunstwerken vorbei. Ein großer Teil der Strecke verläuft auf ehemaligen Bahntrassen. Unterwegs liegen unter anderem Hückeswagen und Wermelskirchen.
Die Route von Wermelskirchen über Burscheid nach Leichlingen ist rund 42 Kilometer lang und verbindet 24 Kunstwerke. Sie führt unter anderem entlang ehemaliger Bahntrassen, durch bergische Ortschaften und vorbei an der Sengbachtalsperre. Durch ihren Streckenverlauf in Form einer Acht lässt sich die Tour auch in kürzere Abschnitte aufteilen.
Auf der rund 39 Kilometer langen Route von Engelskirchen über Overath und Wiehl nach Ründeroth können Radfahrende zehn Kunstwerke entdecken. Die Strecke führt durch die bergische Landschaft und verschiedene Ortschaften. Sowohl Engelskirchen als auch Ründeroth verfügen über einen Bahnhof und bieten damit Möglichkeiten zur An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Route kann auch als Rundtour gefahren werden. Der Abschnitt zwischen Ründeroth und Engelskirchen verfügt jedoch über keinen separaten Fahrradweg.
Die vierte Route führt von Nümbrecht nach Waldbröl und zurück. Auf rund 26 Kilometern liegen 14 Kunstwerke entlang der Strecke. Die Tour lässt sich beispielsweise mit einem Besuch des historischen Ortskerns oder des Kurparks in Nümbrecht verbinden.
Alle Informationen für die Tourenplanung online
Auf der Website von Das Bergische finden Interessierte zu allen vier Routen digitale Karten, Streckenbeschreibungen und Informationen zu den Kunstwerken. Die GPX-Daten können heruntergeladen und zur Navigation genutzt werden. Unterwegs sind die Informationen besonders komfortabel über die Erlebnis-App von Das Bergische, welche sich über die Seite erlebnisapp.dasbergische.de auf den Startbildschirm des Smartphones laden lässt, abrufbar. Eine eigene Beschilderung der „Art & Bike“-Routen gibt es nicht. Die Strecken verlaufen überwiegend entlang des Knotenpunktsystems in der Radregion Rheinland.
„Bei der Entwicklung der Routen war uns wichtig, dass nicht nur die Kunstwerke selbst im Mittelpunkt stehen, sondern auch attraktive Strecken für Radfahrende entstehen. Die Touren unterscheiden sich in Länge und Streckenführung und lassen sich je nach Interesse und Kondition auswählen. Über die digitalen Informationen können sich Interessierte vorab sowie unterwegs einen guten Überblick verschaffen“, erklärt Lisa Rettler, Produktmanagerin Rad bei Das Bergische.
Zum Hintergrund der Kunstradrouten
„Art & Bike“ ist in einer Kooperation des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises, der zuständigen Kulturämter, der Tourismusorganisation Das Bergische und des Naturparks Bergisches Land entstanden. Eine wichtige Grundlage für das Projekt bildete zudem das Geoportal, das vom Amt für Liegenschaftskataster und Geoinformation bereitgestellt wird. Das Projekt wurde durch die Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln gefördert.
Mit dem Angebot sollen Kunstwerke regionaler Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum stärker sichtbar gemacht und zugleich neue Anreize für das Radfahren im Bergischen geschaffen werden.
Alle vier Routen mit Streckenverläufen, Informationen zu den Kunstwerken und GPX-Daten sind unter www.dasbergische.de/art-bike abrufbar.
Die „Das Bergische GmbH“ ist die übergreifende Destinationsmanagement-Organisation für den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis sowie für Teile des Rhein-Sieg-Kreises. Seit 2005 fördert sie den Tourismus im ländlichen Teil des Bergischen Landes und vermarktet die Region als Dachorganisation nach innen und außen. Das Bergische entwickelt und bündelt touristische Angebote, stärkt so das touristische Image der Region und schärft das Bewusstsein für den Tourismus in der Bevölkerung.

