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Teilweiser Rückbau von Wohncontainern in Hochhausen

In Hochhausen wurde in den vergangenen Wochen eine Wohncontaineranlage als Übergangswohnanlage für geflüchtete Menschen aufgestellt. Diese soll dringend benötigten Wohnraum schaffen, um den bestehenden Unterbringungsbedarf zu decken. Dies erfolgt derzeit insbesondere durch die vorübergehende Unterbringung auf dem ehemaligen Thurn-Gelände, wofür die befristeten Nutzungsgenehmigungen allerdings kurzfristig auslaufen. Zudem soll das Gelände zum Innovations-Quartier-Neunkirchen-Süd entwickelt und hierdurch Flächen etwa für Handwerk, Einzelhandel, Wohnen und Bildung geschaffen werden.


Im Rahmen der Baumaßnahme für die Unterkunft in Hochhausen hat sich herausgestellt, dass auf dem Grundstück eine Gasleitung verläuft, die nicht überbaut werden darf. Diese Information lag bei den Vorarbeiten in dieser Form nicht vor. Aus Sicherheitsgründen ist daher der Rückbau von drei Containerelementen je Etage und dessen Ersatz durch zwei kleinere Einheiten erforderlich. Der Umbau wird voraussichtlich am 14. August 2025 beginnen und bis Ende des Monats abgeschlossen. Die Gemeindeverwaltung steht im engen Austausch mit dem Energieversorger.


Für die interkommunale Entwicklungsgesellschaft, welche die Unterbringungseinrichtungen baut und betreibt, entstehen durch diese Maßnahme keine zusätzlichen Kosten. Durch den Umbau reduziert sich die Anzahl der Unterbringungsplätze um 14 auf 112 Plätze, sodass kurzfristig weniger Unterkünfte zur Verfügung stehen werden.
Da sich zugleich der Bau in Höfferhof verzögert, prüfen Gemeindeverwaltung und Entwicklungsgesellschaft nun, inwieweit der Bedarf kurzfristig durch dezentrale Standorte gedeckt werden kann, u.a. auch durch den Ankauf von Wohnhäusern. 


Wie viele andere Kommunen muss auch die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid perspektivisch damit rechnen, dass künftig weiterhin geflüchtete Menschen zugewiesen werden. Die Unterbringung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb die Schaffung weiterer Kapazitäten in den kommenden Monaten unvermeidlich sein wird. Politik und Verwaltung werden sich weiterhin intensiv dafür einsetzen, geeignete Lösungen zu finden, um allen Betroffenen eine sichere und würdige Unterkunft bieten zu können.